Demokratische Schule Kapriole Freiburg

Ene sehr interessante Schule direkt an der Natur in Freiburg. Die Besonderheit ist, wie der Name schon sagt, dass hier Demokratie von allen und für alle erlebt wird. Alle Schüler gehören zur Schulversammlung und wählen -demokratisch- für alle Entscheidungen, welche die Schule betreffen.
Die Arbeitsatmosphäre beruht auf Verantwortung, Respekt und Gelassenheit. Die Schüler wählen ihr Programm völlig frei und lernen von früh an, ein verantwortliches und vernünftiges Handeln zu haben.
Eine andere Besonderheit ist, dass hier die Schüler Aktivitäten (Holzarbeit, Kunst...) ausüber können, die nicht in jeder Schule angeboten wird.

DFG- Deutsch-französisches Gymnasium Freiburg

WAS? Binationale und Zweisprachige Schule

WO? Freiburg (Littenweiler)



SCHULE

Eine Schule mit gemischter Schülerschaft (50-50 deutsche und französische Schüler). Täglich kommen 3 Busse aus Mulhouse. Außerdem ist ein Internat angegliedert.
Die SuS kommen zu ca. 30% aus binationalen Familien

Andere Schulen gibt es in Saarbrücken Buc (Paris) und eine weitere ist in Hamburg geplant.
Es wird ein eigener Abschluss absolviert.
Die SuS lernen graduell zusammen in 2 Sprachen und wählen in der Oberstufe éinen Zeig (Litteratur, Naturwissenschaften, Gesellschaft und Wirtschaft)


EINDRUCK

- angstfreies Fremdsprachenlehren
- traskultureller Einsatz für Frieden (Peace-building)
- Freundschaften über Landesgrenzen hinweg
- Alternative Schule für SuS aus Frankreich, wo Frontalunterricht an der Tagesordnung steh



HOMEPAGE

http://www.dfglfa.net/dfg/de/

Seminar: Alternative Schulkonzepte

Dieser Blog unterstütz die Lehrveranstaltung und ermöglicht es den neuen Studenten von den Erfahrung der vorangegangenen Semester zu profitieren.

Inhalte
Das Bildungssystem in Deutschland ist im Umbruch. Die sich wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen an Schule und Lehrer erfordern eine Weiterentwicklung des bisherigen Systems. Doch welche neuen Ideen und Alternativen gibt es?
In diesem Seminar werden alternative und innovative Schulkonzepte im In- und Ausland vorgestellt, analysiert und diskutiert. Die Zentrale Frage des Seminars laute: „Was ist (m)eine gute Schule?“ Zur Klärung dieser Frage beleuchten wir die pädagogischen Ideen in den unterschiedlichen Schulkonzepten, schauen welche didaktischen Konzepte maßgeblich für den Unterricht sind und versuchen Einblicke zu erhalten in die gelebte Lernkultur der jeweiligen Schule. Gleichzeitig reflektieren wir über den Lehrerberuf und die möglichen Auswirkungen der unterschiedlichen Schulkontexte. Im Focus steht dabei auch das genaue Beobachten all dieser Prozesse, um dann individuelle Rückschlüsse darüber zu erhalten, welche Impulse sich auf den eigenen Unterreicht und den zukünftigen Beruf übertragen lassen.

Lernziele

  • Ansätze der Reformpädagogik und aktuelle Themen der Schulentwicklung kennenlernen
  • Unterschiedliche Schulformen und Methoden der Unterrichtsgestaltung beobachten, analysieren und bewerten
  • Erprobung und Reflexion der eigenen Lehrerpersönlichkeit
Methodische Umsetzung
In der Veranstaltung werden Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft. Nach einer theoretischen Orientierung in den ersten drei Sitzungen gibt es eine dreitägige Blockveranstaltung, die es erlaubt viele Themen praxisnah und intensiv zu bearbeiten. Zu beginn besuchen wir eine Reformschule der Region (z.B. Waldorfschule, Staatliche Gesamtschule oder das United World College). Anschließend fahren wir auf eine Selbstversorgerhütte im Schwarzwald, wodurch gruppendynamische und erlebnispädagogische Elemente in den Mittelpunkt gerückt werden können. Außerdem bieten hier die Referate der Studierenden Möglichkeiten zur Erprobung unterschiedlicher Präsentationsmethoden und Vortragsstile, deren Auswertung, mit Blick auf das Referendariat, die Reflexion des eigenen Lehrerhandelns ins Zentrum stellt.
Anschließend organisieren die Teilnehmer in Kleingruppen einen eigenständigen Schulbesuch. Die Unterschiedlichen Erfahrungen werden in der letzten Sitzung auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Insgesamt besteht das Seminar somit aus folgenden Elementen:
- drei Sitzungen an der Universität
- Blockveranstaltung (Freitagmorgen bis Sonntagmittag) mit Schulbesuch und Hüttenwochenende
- Selbstorganisierter Schulbesuch in einer Kleingruppe
- Abschlusssitzung „Markt der Möglichkeiten“
Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft betragen 50 € - Bitte zur ersten Sitzung mitbringen!

Literatur:
  • Wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Leistungsnachweise:
  1. Kurzreferat (zur Auswahl stehen u.a.: Johann Heinrich Pestalozzi, Rudolf Steiner, Maria Montessori, Peter Petersen, Kurt Hahn, Hartmut von Hentig, die Gesamtschule, Epochenunterricht, Bewegte Schule, Gewaltfreie Kommunikation, etc.)
  2. Teilnahme am gemeinsamen Schulbesuch und der Blockveranstaltung (Hüttenwochenende)
  3. Organisation eines eigenen Schulbesuches in Kleingruppen mit anschließender Dokumentation auf dem „Markt der Möglichkeiten“
  4. Reflexionsbericht über mind. 3 Seiten
Dozenten: Olaf Alderin, Oliver Niemand, Philipp Wetzel

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